Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.

Familie macht ein Foto beim Essen

Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit können wir in sämtliche Bereiche unseres Lebens integrieren: in Bezug auf Beziehungen, Kommunikation, Familienleben und Gesundheit. Sie hilft uns, wieder neue Energie zu tanken in Situationen, die uns schon fast aussichtslos erscheinen.

Glückliche Beziehungen tun uns gut

Erfüllende Beziehungen halten uns auch gesund. Aber wie sorgen wir dafür, dass das so bleibt? Das Rüstzeug dafür ist Achtsamkeitstraining.

Achtsamkeit in Beziehungen
ArtikelLesezeit: 3:30 min.

Achtsamkeit in Beziehungen

Zeit mit anderen verbringen, sich austauschen – der Kontakt zu anderen macht uns lebendig. Wie Achtsamkeit uns dabei helfen kann, glückliche Beziehungen zu führen.

Expertenbild

"Je offener und achtsamer wir anderen gegenüber sind, desto mehr können wir einander sehen und annehmen, so wie wir sind."
Uta Bammel

Achtsamkeit und Sex
ArtikelLesezeit: 4:30 min.

Achtsamkeit und Sex

Der Weg ist das Ziel – das gilt besonders auch für achtsamen Sex. Statt die Reize immer weiter zu steigern, geht es darum, sie intensiver wahrzunehmen. Wie wir so zu einem erfüllten und entspannteren Sexleben kommen, erklärt die Psychologin und Sexualtherapeutin Nele Sehrt im Interview.

Kommunikation ist der Schlüssel

In einer achtsamen Beziehung kommt es nicht nur auf das Reden an, sondern ganz besonders auch auf das Zuhören.

4 Tipps für eine achtsame Kommunikation

Durch eine achtsame Kommunikation miteinander können wir unsere Beziehungen zueinander verbessern, erklärt der Forscher und Psychologe Dr. Ulrich Ott von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Expertenbild

Der Experte zum Thema

Dr. Ulrich Ott

Psychologe und Meditationsforscher
Justus-Liebig-Universität Gießen

1. Nutzen Sie Übergangsmomente

Egal, ob beim Aufstehen, Kaffeetrinken oder Ankommen zu Hause: Überall gibt es Übergangsmomente – sie eignen sich besonders gut, um inne zu halten, sagt Ulrich Ott. Statt in die Küche zu stürmen und zu fragen, was es zu essen gibt, ist es achtsamer, erst den Raum wahrzunehmen, die eigenen Gedanken zu ordnen und den anderen zu fragen, wie es ihm geht. So können wir die Kommunikation achtsam gestalten – sodass es beiden guttut. 

2. Nehmen Sie wahr, auf welcher Ebene der andere kommuniziert

Kommunizieren ist mehr als ein bloßes Weitergeben von Inhalten. Wenn wir mit anderen sprechen, vermitteln wir mit unseren Worten auch Gefühle, Erwartungen und Befürchtungen. „Selbst wenn es um Fakten geht, gibt es immer auch eine emotionale Ebene“, sagt der Psychologe. So kann selbst in einfachen Botschaften wie „Die Ampel ist grün“ eine emotionale Botschaft versteckt sein –  ein genervtes „drück doch mal aufs Gas“ etwa. Wenn wir solch eine Absicht bemerken, können wir die andere Person gezielt danach fragen, erklärt Ott. Durch dieses achtsame Reden und Zuhören verhindern wir, dass sich negative Gefühle aufstauen und Missverständnisse entstehen.

3. Hören Sie zu

Pausen machen, den anderen beobachten, auf dessen Gefühle achten. Wer beim Erzählten immer mal wieder nachhakt und mehr wissen will, anstatt mit einer Geschichte von oder über sich selbst anzuschließen, zeigt dem anderen seine Wertschätzung. Auch wenn im Gespräch ein längeres Schweigen entsteht, ist das für Ott kein Manko, sondern eher ein Vorteil: „Dieses ständige Rennen um Aufmerksamkeit ist etwas Störendes. Wir müssten wieder lernen, besser zuzuhören.“  

4. Nehmen Sie die andere Person wie einen Fremden wahr

Oft reden wir mit einem „Abziehbild“ von einer Person, erklärt der Psychologe. Wir denken, wir kennen den Menschen ja schon, wissen wie er fühlt, aber eigentlich reden wir nur mit unserer Erinnerung. Durch bestimmte Übungen könnten wir uns schulen, Veränderungen zu bemerken. Zum Beispiel wenn man achtsam spazieren geht und versucht, auf alten Wegen Neues zu entdecken. Dieselbe Achtsamkeit können wir unseren Gesprächspartnern entgegenbringen: Vielleicht hat sich die Stimmung des Partners verändert, seitdem Sie sich am Morgen verabschiedet haben. Vielleicht hat sich der Freund schon vor einem halben Jahr geändert, als ein geliebter Mensch gestorben ist. Achtsame Kommunikation bedeutet, dass man sich der Person im Hier und Jetzt bewusst wird – immer wieder aufs Neue. 

Eltern sind oft überlastet

Kinder versorgen, den Job gut machen, eine glückliche Partnerschaft führen – all das zu bewältigen kann zu einer permanenten Stressbelastung führen. Warum es jetzt erst recht entscheidend ist, auf sich selbst zu achten und sich Auszeiten zu schaffen.

40 %

der Eltern finden, dass sie zu wenig Zeit haben. Bei Eltern von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren ist die Belastung besonders hoch.

Achtsamkeit und Familie
ArtikelLesezeit: 4:30 min.

Achtsamkeit und Familie

Rushhour des Lebens. So nennt man die stressige Zeit zwischen 30 und 45 Jahren, wenn alles auf einmal kommt: Familie gründen, Kinder erziehen, im Job vorankommen, eine funktionierende Partnerschaft führen – und am besten auch noch genug Zeit für Hobbys und Freunde finden.

Geschichten mitten aus dem Leben

Mehr Toleranz Anderen gegenüber: Zwei Menschen berichten, wie Achtsamkeit sie ihren Mitmenschen wieder näher gebracht hat.

"Jetzt weiß ich, was es heißt, wirklich zuzuhören"
ArtikelLesezeit: 4:00 min.

"Jetzt weiß ich, was es heißt, wirklich zuzuhören"

Barbara Terbrüggen hat eine enge Bindung zu ihrem Sohn, den sie nach dem Tod ihres Mannes alleine großgezogen hat. Doch als der in die Pubertät kommt, wird die Beziehung auf eine harte Probe gestellt.

"Heute kann ich andere einfach so annehmen, wie sie sind."
ArtikelLesezeit: 4:00 min.

"Heute kann ich andere einfach so annehmen, wie sie sind."

Christoph Schnetter hat sich schon immer dafür interessiert, Menschen zusammenzubringen. Neben seiner Tätigkeit als Stadtplaner arbeitete er auch als Mediator.

Achtsamkeit im Job

Manchmal wird es alles zu viel. Wenn wir uns im Job überfordert fühlen oder ständig Stress haben, kann Achtsamkeit helfen. Sie gibt neue Kraft und einen neuen Blick auf die Dinge.